CO₂-Bilanzierung & Lebenszyklusanalyse (LCA)

CO₂-Wirkungen und Lebenszykluskosten von Infrastrukturprojekten werden messbar und vergleichbar gemacht. So entstehen belastbare Entscheidungsgrundlagen für Variantenwahl, Ausschreibung und langfristige Investitionsplanung.

Warum sind CO₂ Bilanzierung & LCA im Tiefbau entscheidend?

Im Strassen- und Werkleitungsbau entstehen wesentliche Emissionen nicht nur in der Bauphase, sondern über Materialwahl, Bauweise, Unterhalt und Erneuerungszyklen. Eine Lebenszyklusbetrachtung macht die Auswirkungen unterschiedlicher Varianten transparent und zeigt, wo CO₂ und Kosten tatsächlich entstehen.

1. Anwendungsfälle
  • – Variantenvergleich (Material, Bauweise, Dimensionierung)
  • – Sanierungs- und Erneuerungsstrategien (Unterhalt vs. Ersatz)
  • – Ausschreibungen und Nachweisführung (CO₂-Kriterien, ESG)
  • – Investitionsentscheidungen und Priorisierung (Programmplanung)
  • – Dokumentation für Stakeholder und Berichtswesen
2. Leistungen im Überblick
  • – Festlegung von Systemgrenzen, Funktionseinheit und Szenarien (transparent dokumentiert)
  • – Mengen- und Datenermittlung aus Plänen, Bestandsdaten und Modellen
  • – CO₂-Bilanzierung je Variante inkl. Annahmen- und Sensitivitätslogik
  • – Lebenszyklusanalyse (LCA) über definierte Phasen und Erneuerungszyklen
  • – Lebenszykluskosten (LCC) optional, wenn gewünscht oder erforderlich
  • – Variantenvergleich mit klaren Kennzahlen, Diagrammen und Empfehlung
  • – Ergebnisdokumentation als Entscheidungsunterlage (Bericht + Tabellen)
3. Vorgehen
  • – Kick-off & Zieldefinition (Projektziel, Vergleichsvarianten, Systemgrenzen)
  • – Datenbasis & Annahmen (Bestand, Mengen, Bauweisen, Zyklen, Quellen)
  • – Bilanzierung & LCA (CO₂ je Phase, Lebenszykluswirkungen, Plausibilisierung)
  • – Variantenvergleich (Kennzahlen, Sensitivität, Hotspots, Empfehlungen)
  • – Ergebnis & Übergabe (Bericht, Tabellen, Präsentation/Workshop)
4. Inputs
  • – Pläne / Leistungsverzeichnis / Grobkonzept
  • – Mengenansätze oder Modell (wenn vorhanden)
  • – Material- und Bauweisenvarianten
  • – Bestands- und Zustandsdaten 
  • – Vorgaben des Auftraggebers (Systemgrenzen, Standards, Berichtswesen)
5. Ergebnis
  • – Vergleichbare CO₂-Kennwerte je Variante
  • – Transparente Annahmen und Datenquellen
  • – Hotspot-Analyse (wo entstehen Emissionen und Kosten)
  • – Entscheidungsunterlage für Planung, Ausschreibung und Gremien
  • – Optional: Workshop zur Ergebnisinterpretation